Sonntag, 9. Februar 2014

Sightseeing und Lunch-9.2.14

Unser Tag begann sehr früh (zumindest wenn man um 1.30 Uhr ins Bett geht) um 8 Uhr morgens. Warum wir so früh aufstehen? Weil es nur bis halb zehn Frühstück gibt!
Nachdem wir das hinter uns gebracht haben (sogar mit O-Saft!), sind wir durch die Stadt gebummelt, haben uns die St. Patricks Church und die Galway Cathedral angesehen, sind am Hafen entlanggeschlendert und haben in die kleinen Geschäfte geschaut. Es ist wirklich eine superschöne Stadt! Hier kann ich es mir sogar vorstellen zu leben.
Vormittags haben wir dann bei Lidl eingekauft und wer faul ist läuft natürlich nur einmal die 1,5 km zum Laden...also haben wir drei 6 kg schwere Beutel zurück zum Hostel geschleppt mit zig Pausen und inklusive Hagelschauern, die richtig schön wehgetan haben.
Dafür ist mein Reiseproviant richtig super! Bagels mit Käse, Hähnchenbrust und Salat, außerdem Bananen, Äpfel und Tomaten:) Ich lebe jetzt ein bisschen gesünder;)
Mittags haben wir uns dann mit Emmett getroffen (dem Typen aus meinem Flieger) und zu Mittag gegessen, dann hat er uns noch in der Stadt rumgeführt und sogar seine Uni gezeigt- die ist der Wahnsinn! Viel schöner als das Trinity College in Dublin. Mit Weinreben und Efeu bewachsen, ein von Säulengängen gesäumter Innenhof, große Grünanlagen und moderne Gebäude bedingen eine unglaubliche Atmosphäre.
Emmett hatte sich extra in seiner Mittagspause für uns Zeit genommen. Dadurch hatte er zwar nur eine Stunde, aber in der Woche hätte er gar keine freie Minute gehabt, weil er jeden Tag bis 24 Uhr lernt. Er war natürlich wieder super zuvorkommend, geduldig wenn er etwas zehn mal erklären musste, hat mich mit seinem trockenen Humor teilweise Tränen lachen lassen und hat mich am Ende unseres Treffens gebeten, dass ich mich melde, wenn ich wieder in Galway bin (weil ich vielleicht den St. Patricks Day hier verbringen werde), damit wir uns nochmal treffen können.
Das Treffen hat auch Steffi begeistert...hier sind die Leute viel freundlicher und höflicher als in Kilkenny oder Killarney- ich fühle mich hier richtig wohl!
Unser vierter Mitbewohner (neben Alex) ist ein Franzose, den wir gestern um 15 Uhr aus dem Schlaf gerissen haben (Kater lässt grüßen). Er hat genau einen Satz mit uns gewechselt ("ich heiße "..." (konnte ich mir nicht merken) und kann nicht gut Englisch sprechen") und kam heute Nacht nicht nach Hause. Emmetts Kommentar: "Da hatte er wohl Glück heute Nacht".
Nach einer Tiefkühlpizza lassen wir den Abend jetzt vorm Fernseher ausklingen...
Lieben Gruß aus dem sonnigen Westen Irlands!

1 Kommentar:

  1. hallo Carolin,
    na das war ja ein schöner Sonntag für euch und das Emmet sich Zeit genommen hat find ich auch echt super...................
    dieses St.Patricks Day im März ist bestimmte sehr interessant, das würde ich mir auch nicht entgehen lassen, hoffentlich findest du Zeit dafür...................
    danke für die schönen Bilder, ach ja der Trinkspruch ist sicher auch ganz witzig oder?
    schade das ich kein englisch kann :(
    alles liebe wünscht Omi

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